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Prinzipien der pädagogischen Arbeit

Datum: 05/18/2012
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Pädagogisches Konzept: Die Kinderkrippe versteht sich als eine Einrichtung mit einem pädagogischen Angebot für Eltern mit Kleinstkindern von Geburt an bis zu 3 Jahren. Unsere rechtliche Arbeitsgrundlage bilden das Kinder- und Jugendhilfegesetz und die landes-rechtlichen Bestimmungen.

Die pädagogischen Besonderheiten in der Kinderkrippe sind in der gemeinsamen pädagogischen Konzeption von Kindergarten und Kinderkrippe St Josef unter den Prinzipen der Selbstregulierung, der eigenen Entwicklungsrhythmen, der selbständigen Beschäftigung, der Aufmerksamkeit und des Interesses der Funktionslust und Neugier, der Ruhe und Überschaubarkeit, der Zeit und der Beteiligung dargestellt und dort nachzulesen.

Bildung in der Krippe: Die pädagogische Arbeit in der Kinderkrippe ist darauf gerichtet, das Bestreben der Kinder entlang seiner Erfahrungen und wachsenden Kräfte an den Möglichkeiten zu beteiligen, die ihm seine soziale und kulturelle Umwelt bietet. Die gemeinsam geteilten Erfahrungen im Krippenalltag, das Einfühlen in die „innere Welt“ der Kinder und die Art und Weise, wie die Signale der Kinder wahrgenommen, gedeutet und beachtet werden – sind der Ausgangspunkt für das Gelingen von Bildungsprozessen. Grundlage des Bildungsgeschehens im Krippenalter ist der Alltag. Die hier gemachten Erfahrungen werden in Alltagszusammenhänge eingebunden, weil sich nur dadurch den Kindern ihr Sinn erschließt.

Für junge Kinder ist die Bewegung ein wichtiges Mittel, um Informationen über ihren Körper, über sich selbst und ihre Umwelt zu gewinnen. Die Bewegung ist für die gesundheitliche, soziale und körperliche Entwicklung von entscheidender Bedeutung, deshalb nutzen wir auch bei Schnee- und Regenwetter unseren Krippengarten. In unseren Projekten und täglichen Angeboten werden die Interessen und Fähigkeiten der Kinder im mathematischen, naturwissenschaftlichen, kreativen und sprachlichen Bereich unterstützt.

In unseren altersgemischten Gruppen können die Kinder vielfältige soziale Erfahrungen erwerben wie z.B. das Akzeptieren und das Verstehen unterschiedlicher Fähigkeiten. Im Freispiel haben die Kinder ausreichend Zeit und Raum für selbstbestimmte Tätigkeiten.
Eine Pädagogik der aktiven Zurückhaltung der Erwachsenen, der nonverbalen und verbalen Verständigung und des Sich – Einlassens auf den Beitrag der Kinder ist eine Vorraussetzung, damit diese sich in ihrem eigenen Lerntempo und in individuellen Entwicklungsschritten die Welt entdecken und aneignen können.
Kinder lernen aus eigenem Antrieb. Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgabe an, diese Eigenmotivation zum Lernen zu erhalten und zu fördern. Damit die Neugier und Freude der Kinder erhalten bleibt, wird die Teilhabe und die Möglichkeit zum selbständigen Handeln in allen Tagesabschnitten gewährleistet.

Elternarbeit: Wir sprechen die Eltern als Experten für ihr Kind an und interessieren uns für die Erziehungsvorstellungen der Eltern. Das Personal setzt sich für ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot ein und überlegt mit den Eltern, wie es aussehen kann. Auf Wunsch und bei Bedarf können Eltern ihre Kinder im Krippenalltag begleiten, um mitzuschauen, mitzufühlen und mitmachen zu können. Wir wollen Eltern z. B. über Hospitationen Möglichkeiten bieten neue Erfahrungen zu machen und uns beim praktischen Arbeiten zuzusehen Eltern können immer mit uns Sprechzeiten vereinbaren. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Kritik, Fragen und Wünsche zu äußern. Unsere tägliche pädagogische Arbeit wird für Eltern und Besucher im Krippentagebuch und auf Stellwänden im Flur dokumentiert und transparent gemacht.



Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e. V.
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